Partizipation – Grundlage gelingender Erziehungshilfe

Bericht von der bundesweiten Fachtagung gleichen Titels  am 25. und 26. September in Dresden

 

Die Beteiligung von Mädchen, Jungen und Eltern in den Einrichtungen und Diensten der Hilfe zur Erziehung ist für die Kinder- und Jugendhilfe seit vielen Jahren gesetzlich verankert. Im Jahr 2012 wurde das eigenständige Recht von Kindern und Jugendlichen auf Beratung gesetzlich verstärkt und die Einrichtungsträger verpflichtet, Konzepte und Verfahren für Rechte, Beteiligung und Beschwerdemöglichkeiten auszugestalten. Damit ist der Rahmen gesetzt, um Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten zu entwickeln und in der pädagogischen Praxis mit Leben zu erfüllen. Auf der anderen Seite zeigt sich immer wieder, dass dies weder bei den Jugendämtern, noch in Einrichtungen und Diensten ein Selbstläufer ist. Es gilt, eine Kultur der Beteiligung zu entwickeln und zu leben, die für das Gelingen erzieherischer Hilfen unverzichtbar ist.

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Tagungsbericht IGFH-Jahrestagung „Zwischen Inklusion und Ausgrenzung“

Tagungsbericht IGFH-Jahrestagung „Zwischen Inklusion und Ausgrenzung“
Alle reden von Inklusion, aber wer will das wirklich? Was wir vor Augen haben, sind Debatten der letzten 1 bis 2 Jahre um die Rechte von Behinderten auf Bildungsbeteiligung, die sich (vermeintlich) aus den UN Konventionen zu Menschenrechten und Behindertenrechten ableiten ließen. Schon hier wird es schwierig, wie die Debatte zeigt: So klagen Regelschulen und Lehrer_innenverbände, dass Inklusion nicht gelingen könnte angesichts der mangelnden Ausstattung. Da klagen Träger von Förderschulen, dass ihnen mit der Abschaffung Unrecht getan würde und insbesondere das Wohl von Behinderten dabei nicht im Blick wäre. Weiter befürchten Eltern nicht Behinderter, dass ihre Kinder beim Lernen behindert würden. Und letztlich sind auch längst nicht alle Eltern behinderter Kinder für die Regelbeschulung.

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